NFT verändert die Comicszene
Von Anfang an war klar, dass NFT-Comickunst etwas Neues ist. Denn die Comicszene ist wie die Kunstszene komplett im Umbruch. Die mit Comics sozialisierten Babyboomer schätzen gedruckte Comics und die vielfältigen Collectibles als selbstverständliche Ergänzungen für ihre Sammlungen. Aber analoge Sammlungen werden zunehmend durch virtuelle Portfolios ergänzt.
Wer als Comicfan etwas auf sich hält, wählt NFT und baut eine eigene virtuelle Sammlung auf. Nur für sich selbst, aber auch zugänglich für andere. Dieser öffentliche Charakter der NFT-Sammlungen wird von „digital natives“ geschätzt. Virtuelle Sammlungen lassen sich problemlos mitführen und vorzeigen – und ergänzen und schärfen die persönliche, virtuelle Identität um eine kreative und sensible Seite.
Die heranwachsende Generation geht ganz unbeschwert an NFT-Comickunst heran. Sie entdecken die Comickunst immer wieder neu. Ganz aktuell: Die Manga-Welle, die auch den Lebensstil vieler Jugendlicher beeinflusst. So zu sehen auf dem „Japantag 2022“ in Düsseldorf mit über 400.000 Besuchern. NFT-Kunst ist für sie so selbstverständlich wie die gedruckten japanischen Ausgaben im Taschenbuchformat und Collectibles. Alles geht.
Das C2C-Modell – vom Künstler zum Sammler
Die NFT-Comicszene eröffnet eine neue Perspektive in der Beziehung und dem Rollenverständnis von Kreativen (Creators) und Käufern (Collectors). Nun ist der direkte Handel zwischen Creators und Collectors ohne Zwischenhändler möglich. Der Club definiert es als „c2c“-Modell. Doch wie können Comicschaffende auf sich aufmerksam machen, um das c2c-Modell wirken zu lassen und an NFT-Comickunst zu partizipieren?
Nicht jeder Kreative versteht sich auf Öffentlichkeitsarbeit und Promotion. Manche Künstlerin und mancher Künstler möchte sich auch weiterhin nur um seine Kunst kümmern – ohne sich in die Finessen des NFT-Markts hineinknien zu müssen.
Der Electric Comics Club garantiert allen Comicschaffenden Freiheit zur kreativen Entfaltung und nimmt ihnen alle Aufgaben ab, die mit der Präsenz in der NFT-Comicszene verbunden sind. Der Club ist Partner in der virtuellen Welt: transparent, engagiert und gemeinschaftlich.
Comickunst verdient Wertigkeit
Das Zusammenbringen von Comickunst und den modernen Handelsplätzen erfordert etwas Neues. Eine althergebrachte Galerie, basierend auf klassisch gewachsenen Strukturen und bewährten (aber unflexiblen) Geschäftsmodellen, kann das nicht leisten. Auch ein Hybrid-Modell, also eine klassische Galerie mit angeschlossenem NFT-Handel, erweist sich als unflexibel und der digitalen Comicszene nicht ebenbürtig.
Der Markt ist im Umbruch, neue Ansätze brauchen neue Wege. Der Electric Comics Club ist virtuell und trägt damit der starken Veränderung Rechnung, die sich in den Rollenzuschreibungen zwischen Kunstschaffenden, Sammlern und Netzwerkern abspielt. Der Club verbindet alle Parteien mit seiner Expertise und seiner Präsenz in der Comic-Community.
Der Club begreift sich daher nicht als Galerie, sondern als Netzwerker, als Redaktion, als Kurator und PR-Agent, denn das fehlt noch auf dem NFT-Kunstmarkt. Nur so kann in der Zeit nach dem ersten NFT-Goldrausch auch ein Mehrwert generiert werden. Comickunst hat es verdient, etwas wert zu sein.
Der Club ist ein Club ist ein Club
Der Electric Comics Club folgt – wie der Name schon sagt – dem Clubgedanken in seiner digitalen Form. Der Club soll Raum für Diskussion bieten und ein Treffpunkt für Comickunst-Interessierte sein. Ob langjährige Fans oder interessierte Einsteiger, die Türen des Clubs stehen allen offen, die NFT-Comickunst mögen, kreieren, sammeln und besitzen.
Die Bedeutung der Neunten Kunst wächst in der Öffentlichkeit, wenn Comic-Artwork als wertige NFT-Sammelkunst wahrgenommen wird und ein Handel in Gang kommt. So schaffen sich Fans nicht nur einen Raum für ihr Hobby, sondern auch einen Mehrwert der NFT-Comickunst in ihren Portfolios.
Zunächst virtuell – bald in persona
Der Electric Comics Club startet im Jahr 2022 rein virtuell im Netz – nicht zuletzt weil der Club eine NFT-basierte – also volldigitale – Galerie – ist. Nichtsdestotrotz sieht der Club keinen Widerspruch darin, auch außerhalb der digitalen Welt Ausstellungen an geeigneten Orten zu organisieren.
In erster Linie wollen wir dort alle Comic-Interessierten, Comicschaffenden, Comicsammler und Comic-Neugierige zusammen bringen, wollen dort Comickunst in jeder Form ausstellen und so den Dialog darüber vorantreiben. Wir bieten so eine Plattform für gelebte Comickultur. Comics sollen wieder Gesprächsstoff sein.